Weingut Hubert Lay

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Hubert Lay und seine Familie verschrieben sich ganz dem naturbelassenen Weinbau. Die exzellenten Weine begeistern Juroren vieler bekannter Wettbewerbe. Doch der bescheidene Winzer möchte nur eins: unverfälschte Qualität. Die Geschichte fängt in Ihringen an, wo die Natur den Weinanbau begünstigt hat. Das Weingut liegt an den südlichen Hängen des Kaiserstuhls…

Weingut mit unverwechselbarem Terroir

Das Weingut Hubert Lay liegt in Ihringen am Kaiserstuhl.
Die Weinberge von Hubert Lay liegen ausschließlich in Ihringen, dem südlichsten Zipfel des Kaiserstuhls in den Lagen Fohrenberg, Winklerberg, Schloßberg. Gemessen an der Jahresdurchschnittstemperatur ist Ihringen die wärmste Gemeinde Deutschlands.

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Das besondere Kaiserstühler Klima mit seinen vielen Sonnenstunden und den vulkanischen Böden bietet eine sehr gute Grundlage, um charakteristische Weine zu erhalten. Die Weinberge befinden sich in den Spitzenlagen am Ihringer Winklerberg, Schlossberg und Fohrenberg. Hubert und Gisela Lay bewirtschaften ihre Weinberge kontrolliert naturbelassen. Das bedeutet, dass sie statt chemischen Mitteln ausschließlich natürliche Stoffe im Weinberg und Keller verwenden. Zudem verzichten sie auf die meisten zugelassenen Hilfsstoffe im Keller. So erhalten sie natürliche und vegane Weine.

Das Weingut besteht bereits in der vierten Generation.
1987 übernahmen Hubert und Gisela Lay den Betrieb von den Eltern. 1990 stellten sie den Betrieb auf naturbelassene Wirtschaftsweise nach den Richtlinien des Bundesverbandes ökologischer Weinbau, mit dem Warenzeichen ECOVIN um. Seit 2008 wird auch die biodynamische Wirtschaftsweise mit einbezogen, um die Symbiose zwischen Weinbau und Natur noch stärker zu verbinden. Um einen reibungslosen Betriebsablauf zu gewähren, wurden 1997 die Betriebsgebäude erneuert. Dazu wurde auch die Betriebsfläche erweitert, um Kundenwünschen nachzukommen. Heute umfasst der Betrieb eine Fläche von 4,5 Hektar.

Unsere Philosophie ist es die Erzeugung von natürlichen, qualitativ hochwertigen Weinen zu intensivieren und fortzuführen.

Hubert Lay

Ihringen und sein Vulkan

Bei genauerem Hinschauen auf die Landkarte erkennt man leicht die zerbrochenen Flanken eines urzeitlichen Vulkans.

Vor ca. 16 bis 18 Millionen Jahren wuchs der Kaiserstuhl durch Oberflächenvulkanismus aus dem vor rund 38 Millionen Jahren entstandenen Oberrheingraben. Eiszeitliche Stürme trugen den durch Gesteinsverwitterung entstandenen Staub auf die Hügel des Kaiserstuhls auf, die von der fließenden Lava geformt wurden. Auf diesen fruchtbaren, wärmespeichernden Löß- und Tephritböden wachsen durch das sonnenreiche, warme Klima ausgezeichnete Qualitätsweine.

Der Winzer

winzerpaar - Gisela und Hubert Lay

Hubert und Gisela Lay übernahmen den Betrieb 1987 von den Eltern Adolf und Johanna Lay.
Sohn Christian besuchte die Technikerschule für Weinbau und Önologie in Weinsberg und schloss sie 2009 mit Erfolg ab. Seit 2013 ist er als Winzer im elterlichen Betrieb tätig.

Mein Lieblingswein muss elegant und tiefschichtig sein, sowie über einen starken Charakter verfügen. Ob Rotwein oder Weißwein, er muss mich faszinieren.“

Christian Lay

2011 wurde die Frau von Sohn Christian, Corinna Trescher, zur Badischen Weinprinzessin gewählt und gekrönt. Sie vertrat ein Jahr lang die Badischen Winzer und wirkte als Repräsentantin für den Badischen Wein.

Wir sind davon überzeugt, dass echte Weinqualität ausschliesslich im Weinberg und nicht im Keller entsteht.

Hubert Lay

Die Familie Lay

Naturbelassene Weinbau

Was ist naturbelassene Weinbau? Worin unterscheidet er sich vom herkömmlichen Weinbau ?

Naturbelassene Weinbau ist ein ganzheitliches, umweltorientiertes Anbausystem.
Es unterscheidet sich wesentlich von den anderen Anbausystemen, die sich integriert, naturnah oder umweltschonend nennen. Ziel ist es, ein stabiles Ökosystem im Weinberg zu erreichen. Verzicht auf chemisch-, synthetische Dünge-, Pflanzenschutz- und Unkrautbekämpfungsmittel ist dafür die Grundlage.

Düngung :

  • Vielfältige Einsaaten beleben und stabilisieren den Boden.
  • Durch Walzen und Mähen wird benötigter Humus geliefert.
  • Umstellungsflächen werden mit Kompost, Stallmist, Stroh oder Hornspänen aktiviert.
  • Pflanzen, die natürlichen Stickstoff pflanzenverfügbar machen können (=Leguminosen zum Beispiel Klee, Wicke, Esparsette) liefern die Nährstoffe.

Pflanzenschutz :
Um die Rebpflanzen vor Krankheiten zu schützen, wird vorbeugend ein schützender Belag aufgebracht. Je nach zu erwartender Infektion, geschieht dies mit elementarem Schwefel, Wasserglas, Kräuterauszügen, oder geringste Mengen kupferhaltigen Mitteln.
Rebschädlinge spielen durch das Ökosystem im Weinberg überhaupt keine Rolle. Schädlinge und Nützlinge halten sich im Gleichgewicht, so bleiben die Rebstöcke verschont. Vogelnistkästen gehören selbstverständlich mit dazu.

Qualitätsbestreben :

  • Verringern der Anzahl von Fruchtruten beim Rebschnitt und im Sommer (Kümmertriebe entfernen).
  • Reduzieren von Trauben (Grünlese)
  • Teilweises Entblättern der Traubenzone – dadurch Bildung von mehr Aromen.
  • von Hand gelesene, ausschließlich gesunde, vollreife Trauben
  • schonende Verarbeitung
  • kein Zusatz von Zucker (Anreicherung) um den Alkoholgehalt zu erhöhen
  • Ausbau von leichten, schwefelarmen, bekömmlichen Weinen
  • Überwiegend findet die Lagerung der Weine in alten Holzfässern statt.
  • Bei Rotweinen wird die Farbe durch Maischegärung gewonnen. Das ergibt kräftige und haltbare Weine
  • Keine chemische Entsäuerung. Stattdessen biologischer Säureabbau (malolaktische Gärung)
  • Klärung des Weines durch Absitzen lassen (Sedimentation) des Trubes.
  • Lange Lagerung im Faß (mindestens ein ¾ Jahr).
  • Filtration vor der Abfüllung
  • Verwendung von Naturkorken

Weine

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Rotweine
Spätburgunder, die Diva unter den Rotweinen ist hier eine Hauptrebsorte. Gewonnen werden farbkräftige, vollmundige Rotweine im romanischen Weinstil durch Vergären des Saftes mit den Beerenschalen. Nach Gärung und Nachmazeration wird die Maische schonend gepresst und der vergorene Rotwein in Holzfässern eingelagert. Nach 11 Monaten Holzfassreife und Entfernen der abgelagerten Hefe werden die Rotweine z.T. schwefelfrei, filtriert oder unfiltriert abgefüllt.
Im Anbau hat Hubert Lay auch die interspezifische Rebsorte (auch Piwis genannt) Regent, die auf die gleiche Weise gewonnen wird. Der Weintyp jedoch, geht mehr in die mediterrane Richtung.

Weissweine
In Winzer Lays Keller findet man auch eine breite Vielfalt an Weißweinen: Grau- und Weißburgunder als Kaiserstühler Spezialitäten, die trotz ihrer kräftigen Art Eleganz, Fruchtigkeit und Finesse zeigen. Dazu gehört auch der international bekannte Chardonnay. Der Riesling, der König der Weißweine, bekommt durch die vulkanischen Böden am Kaiserstuhl ein nuancenreiches Bukett, gepaart mit einer reifen Säure. Der Silvaner, die traditionellste Rebsorte der letzten hundert Jahre in Ihringen bekommt im wärmsten Ort Deutschlands durch die milde Säure ein vollmundiges, birnenaromatisches Bukett. Der Müller Thurgau, dessen Prädikatsvariante als Rivaner bezeichnet wird, liefert runde Weine mit zartem Muskataroma. Der Gewürztraminer gilt als Wein mit einem Strauß an Gewürz- und Muskataromen. Er gedeiht am Winklerberg zu großen Weinen.
Die Roséweine werden aus Spätburgunder und Regent Trauben gewonnen, allerdings wie Weißweintrauben verarbeitet.

Schwefelfreie Weine
In der Konsequenz, absolut naturreine Weine ohne jegliche Zusätze zu produzieren bietet die Winzerei auch Weine ohne zugesetzte schweflige Säure und Konservierungsstoffen an. Die Weine sind unfiltriert und enthalten deshalb noch die Feinhefe, was den Weinaromen ein weites Spektrum eröffnet.

Selektion Lay „SL“ Weine
SL steht für die Spitzenqualitäten des ökologischen Weingutes. Durch zweimalige selektive „Grünlese“ d.h. durch Entfernen aller reifemäßig späteren Trauben und eine lange, natürliche Reifung am Rebstock werden diese Selektionsqualitäten erreicht. Der Ertrag bei diesen Weinen liegt bei ca. 30 Liter pro Ar. Das Premiumprodukt aus dem Bereich Rotwein ist ein Pinot Noir. Er wird aus Selektionstrauben gewonnen und in kleinen Holzfässern gelagert.

Sekt
Der Sekte wird ausschliesslich im traditionellen Flaschengärverfahren im Weingut hergestellt – handgerüttelt mit feinem Mousseux.

Auszeichnungen

Die Winzerei Lay hat sich bewiesen. Viele Preise, wichtige Auszeichnungen sind Zeugen von hohem Anspruch und Qualität. Das Wort „Empfehlung“ sticht hier besonders heraus. Es sollte diesmal auch als das abschliessende Fazit zum obigen Artikel gelten. Denn was soll man in Angesicht der vielen Trophäen noch dazu sagen. Lassen wir die Jury sprechen …

Ecovin: Silber 2013, Berliner Wein Trophy: 1 Glas (Jg. 2011), Vinum:1 Glas (Jg. 2011),1. und 2. Platz – Deutsche Bioweine 2011, Bester Badischer Biowein 2011, 2 Auszeichnung: Gold- und Silbermedaille bei der Berliner Wein Trophy 2011, 2 Auszeichnung: ‚Guter Wein‘ beim Berliner Weinführer 2011, Auszeichnung: ‚Empfehlung‘ beim Berliner Weinführer 2011, 2. Platz – Bester Deutscher Biowein 2010, 2 Auszeichnungen:Bester Badischer Biowein 2010, 1. und 2. Platz:Berliner Wein Trophy 2010, Auszeichnung: ‚Sehr guter Wein‘ beim Berliner Weinführer 2010, 4 Auszeichnung: ‚Guter Wein‘ beim Berliner Weinführer 2010, Auszeichnung: ‚Empfehlung‘ beim Berliner Weinführer 2010, 2 * 1. Platz Deutsche Bioweine 2009, 3. Platz Deutsche Bioweine 2009, 3. Platz beim Regent-Forum 2009, 3 Auszeichnung: „Empfehlung“ beim Berliner Weinführer 2009, Goldmedaille bei der Berliner Wein Trophy 2009, Bester Badischer Biowein 2009, Bester Badischer Biowein 2008, 4 Sterne bei dem Degustationswettbewerb 2008 von „Selektion“, 3 Auszeichnungen: „Hervorragende Qualität“ bei der Berliner Wein Trophy 2008, 3 Auszeichnungen: „Empfehlung“ beim Berliner Weinführer 2008, 2 Auszeichnungen: „Guter Wein“ beim Berliner Weinführer 2008, 2 Auszeichnungen: „Hervorragende Qualität“ bei der Berliner Wein Trophy 2007, Auszeichnung: ’sehr gute Qualität‘ beim internationalen Weinmagazin Weinwelt, 1. Platz Deutsche Bioweine 2006, Bester Badischer Biowein 2006, 4 Auszeichnungen beim Deutschen Weinpreis 2005, 3 Auszeichnungen: „Guter Wein“ beim Berliner Weinführer 2006, 3 Auszeichnungen: „Empfehlung“ beim Berliner Weinführer 2006, Auszeichnungen: „Guter Wein“ beim Berliner Weinführer 2005, 3 Auszeichnungen: „Empfehlung“ beim Berliner Weinführer 2005, 1. Platz beim Berliner Weinführer 2004, Vinum Deutscher Rotweinpreis 2004 Bewertung: sehr gut, 1. Platz Deutsche Bioweine 2004, Bester Badischer Biowein 2004, Top-Ten beim Regent-Forum 2004

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